In der Gruppe ist es lustiger
Bei den meisten Raserunfällen sind mehrere Leute beteiligt.
Teilweise sind die Unfälle die Folge von "Wettrennen" zwischen
mehreren Autolenkern, zum Teil sitzen auch in einem Auto mehrere
Personen. Tatsächlich weiss man aus vielen Untersuchungen, dass
Menschen in einer Gruppe von Gleichgesinnten zu höherem Risiko
bereit sind, als wenn sie alleine wären. Man spricht in diesem
Zusammenhang von Gruppenschub: Jugendliche in der Gruppe
orientieren sich am "Mutigsten" und nicht am "Feigling". So kann
man sich regelrecht hochschaukeln - aus Angst, ein "Weichei" zu sein.
In der Gruppe entsteht oft ein euphorisches Hochgefühl, weil man sich gemeinsam etwas "zutraut", was man alleine nicht wagen würde.
Um fatale Folgen (Unfälle mit Toten und Schwerverletzten) zu
vermeiden ist es wichtig, sich bei gemeinsamen Aktivitäten
immer mal wieder zu fragen. "Will ICH das wirklich? Würde ich das
auch alleine oder mit anderen Leuten machen?". Dies gilt besonders
im Strassenverkehr, wo im schlimmsten Fall auch Andere, Unbeteiligte
zu Schaden kommen.
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